In der 3D-Welt gibt es eine Reihe von verwirrenden Begriffen: Parametrische Modellierer, Dynamische Modellierer, Direct Face Modeling, Implicit / Explicit Modeling usw. Welche Welten stehen hier gegeneinander?

Traditionell verfolgen CAD-Modellierer in der 3D-Konstruktion einen parametrischen oder einen Formmodellierungs-Ansatz. Der parametrische Modellierer setzt auf ein striktes Regelwerk, die anderen auf eine Art "Kneten" mit digitalem Ton. Nach einigen Jahren Erfahrung mit beiden Systemen hat sich herausgestellt, dass beide Ausrichtungen der Software in verschiedenen Konstruktionsphasen und Aufgabengebieten Sinn machen und jeweils Vor- und Nachteile bringen.

Die nötige Geschwindigkeit und Flexibilität in der Entwicklungsphase bieten direkte Modellierer, da diese Funktionalität nicht auf strikte Parametrierung aufbaut. Hier können  jederzeit ungeplante Änderungen ohne Zeitverlust einfließen. Dies wiederum ermöglicht den Konstrukteuren produktiver zu sein, schneller auf Kundenwünsche zu reagieren oder auf vorhandenen Daten wirtschaftlich aufbauen zu können - insbesondere, da hier nicht das "fremde" Regelwerk einer vorhandenen parametrischen Konstruktion erlernt werden muss.

Es wird aber immer auch Bedarf an rein parametrischen Modellierern geben, da diese Vorteile für Konstrukteure bieten, die in stark strukturierten Umgebungen Produktreihen oder Varianten erstellen oder nach vorgegebenen Regeln Änderungen durchführen.

Über einen kompletten Lebenszyklus eines Produktes (vom Vertrieb bis zur Dokumentation) ergibt sich der größte Nutzen für ein Unternehmen, wenn beide Modellierer in einem Programm enthalten sind; erst dann ist die Wiederverwendung von Modellen in ihren verschiedenen Entwurfsphasen möglich. Das Team von IRONCAD erkannte dies schon vor über 10 Jahren und entwickelte einen direkten Modllierer mit einer vollständigen Integration von parametrischen Funktionen: den dynamischen Modellierer.

Eine stark wachsende Anwenderbasis bevorzugt heute IRONCAD als dynamischen Modellierer wegen seiner Flexibilität, die er innerhalb des Designprozesses bietet und wegen des höheren geschäftlichen Nutzens in Projekten.

Heute ist IRONCAD weltweit der einzige Modellierer, der die nahtlose Integration beider Entwurfsprinzipien bietet. Als direkter Modellierer erlaubt IRONCAD dem Anwender, kreativ und effizient zu arbeiten, dabei jedoch während der gesamten Konstruktion nach Bedarf Regeln, Formeln oder Bedingungen hinzuzufügen, die seine Entwurfsabsicht dokumentieren und somit parametrisch zu arbeiten.

Mit IRONCAD ist erstmals auch der Vertrieb in der Lage, Modelle zu erstellen und mit dem Kunden direkt am 3D Modell Änderungen durchzuführen.

Der CAD-Markt, der in der Vergangenheit stark polarisiert war, zeigt neue Signale. Viele Hersteller beginnen, die Vorteile der Kombination beider Prinzipien zu erkennen und wir erwarten, dass innerhalb der nächsten 3 bis 4 Jahre die meisten Anbieter Hybridtechnologie in ihre Produkte in irgendeiner Form einführen werden.

Wir freuen uns, dass wir ein von Grund auf logisch durchgängiges Produkt anbieten können, das seine Vollständigkeit und Stabilität seit vielen Jahren unter Beweis gestellt hat!

-->